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Definition des Begriffs Fundraising

Fundraising (auch Mittelakquisition bzw. Mittelbeschaffung genannt) ist nach Urselmann die systematische Mittelbeschaffung für NPOs (Non Profit Organizations), die darauf abzielen, alle für die Erfüllung des Satzungszwecks benötigten Ressourcen (Geld-, Sach- und Dienstleistungen) durch eine konsequente Ausrichtung an den Bedürfnissen der Ressourcenbereitsteller ohne marktadäquate materielle Gegenleistung zu beschaffen.

Fundraising Akademie mit anderer Definition

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Anders als Urselmann ordnen andere, Haibach, Luthe, Fabisch und das Lehrmaterial der Fundraising-Akademie in Frankfurt am Main, dem Fundraising alle Aktivitäten der Mittelbeschaffung für Non-Profit-Organisationen zu, also auch die Akquisition staatlicher Zuwendungen und von Leistungen mit marktadäquaten Gegenleistungen wie Sponsoring, Merchandising und Einnahmen aus Vermögensverwaltung. Analyse, Planung, Durchführung und Kontrolle sämtlicher Aktivitäten einer Non-Profit-Organisation.

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Regine Sixt Kinderhilfe in Tansania

Schwester Raphaela ist die Gründerin des Projekts „Catholic AIDS Action“. Die Benediktinerin kämpft in Namibia und Tansania gegen die Seuche Aids. Die Kinder Afrikas liegen Schwester Raphaela besonders am Herzen.

Analphabetenquote liegt bei 50 %

Kids

Image by Koffiemetkoek via Flickr

Viele von ihnen sind mit Aids infiziert, oder haben ihre Eltern durch die schreckliche Krankheit verloren. Ihr neuestes Vorhaben: eine Mädchenschule! Die Analphabetenquote in Tansania liegt bei 50 Prozent. Besonders Mädchen ohne Ausbildung sind leichte sexuelle Beute, können keinen Beruf ergreifen.

Für insgesamt 420 Mädchen ist ein Internat durch die Unterstützung der Regine Sixt Kinderhilfe geplant. In jedem Raum sollen jeweils 16 Mädchen untergebracht werden. Zudem soll eine Küche mit Speisesaal gebaut werden. Gekocht wird in großen Kesseln mit Holz. Dafür bauen die Schwestern viele schnell wachsende Bäume an. Weitere Planungen für das Internat: eine Bibliothek, Lehrerhäuser, ein Versammlungsraum und ein Sportplatz.

Noch ist es eine große Vision, denn der Bau hat gerade erst begonnen. Mit großer Liebe und Leidenschaft hat Schwester Raphaela viel verändert, doch sie braucht weiter Hilfe. Diese möchte die Regine Sixt Kinderhilfe e.V. bieten und engagiert sich für den Bau der Mädchenschule.

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Brot für die Welt in München

„Brot für die Welt“ startet am 1. Advent in München ihre 51. Aktion. Der Festakt in der Sankt Lukas-Kirche steht unter dem Motto: „Es ist genug für alle da“. Die Direktorin der evangelischen Hilfsaktion, Pfarrerin Cornelia Füllkrug-Weitzel, unterstrich die provokante These: „Obwohl weltweit inzwischen über eine Milliarde Menschen hungern, sind wir dieser Entwicklung nicht hoffnungslos ausgeliefert. Wichtig wäre, dass vor allem die Menschen in den Industrieländern ihre Lebenseinstellung ändern, um den weltweiten Hunger zu überwinden. Denn es ist, genug für alle da, wenn Ressourcen und Nahrung nur gerecht verteilt würden.“

In Europa werden Lebensmittel verramscht

Lebensmittel im Supermarkt

Image via Wikipedia

„Alleine in Europa werden täglich hundert Tausende Tonnen Lebensmittel einfach weggeworfen, die häufig auf den Äckern armer Länder für den Export produziert werden“, so Füllkrug-Weitzel. Es sei angesichts einer Milliarde hungernder Menschen nicht mehr hinnehmbar, dass große Teile der weltweiten Lebensmittelproduktion nur einer größeren Auswahl ohnehin gut genährter Menschen in kaufstarken Ländern diene. „Wir müssen unsere Konsum-Muster grundlegend ändern“, sagt Füllkrug-Weitzel. „Essen gehört nicht in unsere Müllcontainer, sondern in die Bäuche der Hungernden.“ Immer mehr Kleinbauern müssten weltweit aufgeben oder sich ohne ausreichenden Lohn als Tagelöhner auf Großfarmen verdingen. Dabei haben vor allem kleinbäuerliche Betriebe, die eine nachhaltige und standortgerechte Landwirtschaft betreiben, sehr große Potentiale, ausreichende Ernährung in den armen Ländern sicherzustellen. Hier sei auch die Politik gefordert, die notwendigen Grundlagen zu schaffen.

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Unbemerktes Flüchtlingsdrama in Somalia

Der Golf von Aden hat in den vergangenen Wochen traurige Bekanntheit erlangt: durch die eskalierende Seeräuberei am Horn von Afrika, deren einstweiliger Höhepunkt die spektakuläre Kaperung des saudi-arabischen Supertankers Sirius Star darstellt. Abseits der großen Schlagzeilen wurde dabei die Tragödie von Zehntausenden Flüchtlingen in den Hintergrund gedrängt.

Armut und Hunger in Somalia halten an

Immer mehr Menschen, in erster Linie Somalis, versuchen Armut, Krieg und Verfolgung in ihren Ländern zu entkommen. 2008 wagten bisher mehr als 38.000 Menschen die lebensgefährliche Überquerung des Golf von Aden in zerbrechlichen Booten, um in den Jemen zu gelangen. Über 600 Menschen starben bei dem Versuch.

trokilinochchi@flickr

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Überfahrt ist lebensgefährlich

Im gesamten Vorjahr riskierten 29.500 Menschen die Überfahrt. Zweidrittel der Flüchtlinge, die Jemens Küste erreichen, suchen Schutz bei den Helfern des UN-Flüchtlingskommissariats (UNHCR). Jemen erkennt Somalis automatisch als Flüchtlinge an. Durch die kriegerischen Zustände in Somalia – allein aus der Hauptstadt Mogadischu mussten bisher fast 900.000 Menschen vor der Gewalt fliehen – hat auch der Menschenschmuggel durch den Golf von Aden drastisch zugenommen.

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Unicef Grußkarten

Berlin - Schloss Bellevue - front view

Image via Wikipedia

Ich wünsche, dass es allen Kindern auf der Welt gut geht“; „dass es keinen Krieg gibt“ oder „mehr Zeit zum Spielen“ – so sollte eine bessere Welt für Kinder aussehen. Zum 60. Geburtstag der UNICEF-Grußkarte waren Kinder in ganz Deutschland aufgerufen, die größte UNICEF-Grußkarte zu gestalten. Das Ergebnis – eine 80 m² große aufblasbare Riesenkarte – zierte jetzt den Rasen vor dem Schloss Bellevue.  Das aus den Bildern digital zusammengesetzte „Mosaik der Kinderwünsche“ zeigte das Motiv der ersten UNICEF-Grußkarte, die von einem kleinen Mädchen als Dankeschön an UNICEF für die erhaltene Hilfe nach dem Krieg gemalt worden war.

Schirmherrinnen Köhler und Linsenhoff

UNICEF Weekly Planner 2008 - Box & open planner

Image by wanderinghome via Flickr

UNICEF-Grußkarten sind Karten voller Leben: Seit 1949 helfen sie Kindern, zur Schule zu gehen und gesund und sicher aufzuwachsen“, sagte UNICEF-Schirmherrin Eva Luise Köhler. Gemeinsam mit der Schauspielerin Christiane Paul und der stellvertretenden UNICEF-Vorsitzenden Ann Kathrin Linsenhoff startete sie den vorweihnachtlichen Grußkarten-Verkauf durch die ehrenamtlichen UNICEF-Gruppen. Realisiert wurde die größte Grußkarte mit freundlicher Unterstützung des Riesenposteranbieters blowUP media GmbH.

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