Welthungerhilfe und terre des hommes fordern verlässliche Finanzierung von Klimaschutz
Die Hilfswerke “terre des hommes” und “Welthungerhilfe“ fordern von der neuen Bundesregierung ein klares Bekenntnis, die Finanzierung des Klimawandels verbindlich sicherzustellen und als eigenständige Aufgabe in der Entwicklungspolitik zu verankern. »In der mittelfristigen Finanzplanung der Bundesregierung bis 2013 muss jährlich 1 Prozent des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungshilfe vorgesehen werden, um damit auch den Herausforderungen des Klimaschutzes zu begegnen. Im Koalitionsvertrag gibt es zu Zeitzielen keine verbindlichen Aussagen. Es wäre deshalb ein starkes Signal der Regierung, wenn sie sich noch vor dem Klimagipfel in Kopenhagen dazu bekennen würde«, sagte Danuta Sacher, Geschäftsführerin von terre des hommes.
17. Bericht zur Wirklichkeit der Entwicklungshilfe
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Die beiden Hilfswerke kritisieren, dass ausgerechnet die Menschen am stärksten vom Klimawandel betroffen sein werden, die ihn nicht verursacht haben, sich gegen seine Folgen aber am wenigsten wehren können.
»Die armen Länder haben 90 Prozent der menschlichen Opfer und der wirtschaftlichen Folgekosten des Klimawandels zu tragen. Das sind Kleinbäuerinnen und -bauern auf dem Land, die unsere enormen Klimaschulden bezahlen müssen«, warnte Dr. Wolfgang Jamann, Generalsekretär der Welthungerhilfe.