December 8th, 2011 at 2:59pm
Jedes Jahr zur Weihnachtszeit werden wir in TV Sendungen, in Zeitungsannoncen oder auf Plakaten zum Spenden aufgefordert. Man zeigt uns Bilder von hungernden Familien in Äthiopien, konfrontiert uns mit Minenopfern und berichtet von Straßenkindern in Manila. All diese Bilder sollen uns veranlassen, unser Herz und unsere Geldbörse zu öffnen. So manches Mal fragt man sich jedoch: „Was passiert mit all dem Geld?“ oder “Kommen die Spenden auch wirklich bei den Bedürftigen an?“. Rund 2 Milliarden Euro werden in Deutschland jährlich für Charity Projekte gespendet. Gerade in der besinnlichen Weihnachtszeit sind viele Menschen angesichts der Not Anderer besonders mitfühlend.
Seriöse und nicht seriöse Vereine

Wer spenden möchte sollte nicht nur großzügig sein wollen, sondern auch ein gesundes Misstrauen walten lassen. Neben vielen seriösen Organisationen gibt es leider auch immer wieder schwarze Schafe, die mit dem Leid und Mitleid der Menschen Geschäfte machen und lediglich eigene kommerzielle Interessen verfolgen. In Deutschland und weltweit gibt es viele Organisationen, die sich um bedürftige Menschen kümmern. Beispielsweise Brot für die Welt, die Welthungerhilfe oder die UNICEF. Aber so manches Mal wird man auch auf dem Weihnachtsmarkt oder in der Fußgängerzone von Menschen mit einer Sammelbüchse angesprochen. Diese sammeln für den Tierschutz, notleidende Zirkustiere oder ein Kinderheim. Gerade dann wenn Sie auf der Straße oder an der Haustür zu Spenden aufgefordert werden, sollten Sie ruhig ein wenig misstrauischer sein. Seriöse Organisationen sammeln in der Regel nicht an der Tür oder auf der Straße. Misstrauen ist besonders dann angebracht, wenn Sie beim Ablehnen etwas zu spenden von dem Sammler verbal attackiert werden. Ein seriöser Verein kann es sich üblicherweise nicht leisten durch aggressives Spendeneintreiben und Verbalattacken die Menschen zu verprellen.
Spenden aber an wen?
Wer unbedingt etwas spenden möchte und sich nicht sicher ist, ob das an die Spendenorganisation überwiesene Geld auch wirklich ankommt, kann auch direkt spenden. Vielleicht gibt es ja in der Familie oder der Nachbarschaft jemanden der ein wenig Hilfe gebrauchen kann. Aber auch Kinderheime, Senioreneinrichtungen oder Kinderkrankenhäuser freuen sich immer über die ein oder andere Spende. Was spräche also dagegen, seine Spenden direkt an solche Einrichtungen zu übergeben und zu sehen, dass das Geld auch wirklich ankommt.
Warum spenden die Menschen?
Unter den vielen Menschen die aus wirklichem Mitgefühl Geld spenden, gibt es sicherlich auch den ein oder anderen, der nur darauf bedacht ist, selbst gut da zu stehen. So kann man sich häufig des Gefühls nicht erwehren, dass große Firmen, von denen man weiß, dass sie knallharte Geschäftsinteressen verfolgen, nur deshalb Millionen für Charity Projekte stiften um das eigene Firmenimage aufzubessern.
August 20th, 2011 at 11:45am
TUIfly Passagiere haben 80.000 Euro für die Afrika-Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes gespendet. Das Geld wurde im Spätsommer an Bord der 38 Flugzeuge der zum Reisekonzern TUI gehörenden TUIfly gesammelt. Es ist mittlerweile die vierte Spendenaktion seit Beginn der Kooperation zwischen dem DRK und TUIfly im Jahr 2005. Mit den Spenden werden Gesundheitsprojekte im Süd-Sudan gefördert.
Spende an Bord von TUIfly

Image by lurw via Flickr
Drei bis vier Wochen im Jahr wird an Bord der TUIfly Flugzeuge um Spenden für die Afrika-Hilfe des Deutschen Roten Kreuzes gebeten. Auch mit drei Hilfsflügen, die mit Medikamenten, Moskitonetzen und anderen Hilfsgütern ausgestattet waren, hat TUIfly die Afrika Hilfe schon unterstützt. Destination: Sudan, wo TUIfly und ihre Passagiere den Aufbau einer Gesundheitsstation finanziert haben.
„TUIfly übernimmt mit ihrem humanitären Engagement eine vorbildliche Rolle für andere Großunternehmen. Die Hilfe ist langfristig angelegt, regelmäßig und zuverlässig. Mit solchen Freunden können wir richtig helfen“, sagt DRK-Generalsekretär Clemens Graf von Waldburg-Zeil.
Spenden gehen an Gesundheitsstationen im Sudan

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„Wir freuen uns, dass auch in diesem Jahr wieder eine beachtliche Spendensumme zusammengekommen ist und unsere Fluggäste damit den Menschen im Sudan helfen können. Dafür bedanken wir uns bei allen TUIfly Passagieren, “ ergänzt Friedrich Keppler, TUIfly Geschäftsführer.
Am 30. Oktober überreichte Friedrich Keppler, TUIfly Geschäftsführer, einen symbolischen Scheck an DRK-Generalsekretär Clemens Graf von Waldburg-Zeil in Berlin. Die 80.000 Euro werden für den Betrieb von zehn DRK-Gesundheitsstationen im Sudan verwendet.
August 13th, 2011 at 10:17am
Die Hilfswerke “terre des hommes” und “Welthungerhilfe“ fordern von der neuen Bundesregierung ein klares Bekenntnis, die Finanzierung des Klimawandels verbindlich sicherzustellen und als eigenständige Aufgabe in der Entwicklungspolitik zu verankern. »In der mittelfristigen Finanzplanung der Bundesregierung bis 2013 muss jährlich 1 Prozent des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungshilfe vorgesehen werden, um damit auch den Herausforderungen des Klimaschutzes zu begegnen. Im Koalitionsvertrag gibt es zu Zeitzielen keine verbindlichen Aussagen. Es wäre deshalb ein starkes Signal der Regierung, wenn sie sich noch vor dem Klimagipfel in Kopenhagen dazu bekennen würde«, sagte Danuta Sacher, Geschäftsführerin von terre des hommes.
17. Bericht zur Wirklichkeit der Entwicklungshilfe

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Die beiden Hilfswerke kritisieren, dass ausgerechnet die Menschen am stärksten vom Klimawandel betroffen sein werden, die ihn nicht verursacht haben, sich gegen seine Folgen aber am wenigsten wehren können.
»Die armen Länder haben 90 Prozent der menschlichen Opfer und der wirtschaftlichen Folgekosten des Klimawandels zu tragen. Das sind Kleinbäuerinnen und -bauern auf dem Land, die unsere enormen Klimaschulden bezahlen müssen«, warnte Dr. Wolfgang Jamann, Generalsekretär der Welthungerhilfe.
August 6th, 2011 at 8:11am
Im Tiroler Bergdorf Alpbach bedankte sich gestern Ban Ki-Moon bei Richard Pichler für den mittlerweile 60-jährigen Einsatz der SOS-Kinderdörfer für notleidende Kinder und deren Familien auf der ganzen Welt. Der UN-Generalsekretär lernte SOS-Kinderdorf in seiner Heimat Südkorea und später als Botschafter in Wien kennen und schätzen. „SOS-Kinderdorf leistet einen wichtigen Beitrag, damit Kinderrechte Realität werden“, so Ban Ki-Moon.

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Ban Ki-Moon sichert weiter Unterstützung zu

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UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon versicherte Richard Pichler seine Unterstützung bei der UN-Generalversammlung im Herbst 2010. SOS-Kinderdorf hat wesentlich bei der Erarbeitung neuer Richtlinien zur verbesserten Betreuung von Kindern, die nicht bei ihren Eltern aufwachsen können, beigetragen.
Die neuen Richtlinien sollen anlässlich des 20. Jubiläums der UN-Kinderrechtskonvention implementiert werden. In den “Guidelines for the alternative care of Children” wird festgelegt, dass nur solche Kinder fremd untergebracht werden, die nicht in ihren Familien aufwachsen können, und dass die notwendig gewordene Fremdbetreuung der Qualität entspricht, die den Bedürfnissen und Rechten des Kindes entsprechen. Gelingt die Aufnahme dieser Richtlinien in die Konvention, könnten Millionen Kinder davon profitieren.
July 30th, 2011 at 6:39am
Weihnachten ist das Fest im Jahr, das christliches Gedankengut den Menschen näher bringen kann. Es gibt einerseits natürlich bekennende Christen, die jeden Sonntag im Gottesdienst zu finden sind. Doch die große Zahl derer, die nur selten einen Gottesdienst besucht, ist an Weihnachten in der Kirche zu finden. Die Weihnachtsgottesdienste dürften insgesamt jene sein, die das beste Spendenergebnis haben. Weihnachtsgottesdienste werden auch von Menschen besucht, die sonst keinen Bezug zu einer Kirche haben, aber der Nächstenliebe eben nicht ablehnend gegenüberstehen.

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Anlässe zum Spenden
Doch ist Weihnachten stets auch der Anlass zu spenden. Zahlreiche Hilfsorganisationen bewerben sich um diese Spenden. Es mag zwar sein, dass zu dieser spendenfreudigen Zeit auch der Umstand des Jahreswechsels eine Rolle spielt, weil man Spenden steuerlich absetzen kann und die in den letzten Tagen des Jahres noch für das alte Jahr zählt. Doch dürften diese Spenden gegenüber den übrigen Spenden aus Anlass von Weihnachten gering sein.
Ein zweiter wesentlicher Spendenschwerpunkt sind Naturkatastrophen. Überschwemmungen oder Erdbeben lösen regelmäßig eine große Welle der Hilfsbereitschaft aus, durch die ein Großteil der zivilen Hilfe finanziert werden kann.
Auch örtliche Anliegen können durch Spenden gefördert werden. Da soll eine Kirche renoviert werden, oder dort wird eine Aussegnungshalle errichtet, die die Gemeinde eigentlich nicht finanzieren kann. Stets kommen bei solchen Anlässen auch Spenden zusammen, nicht zuletzt auch durch Eigenleistungen, wenn diese möglich sind.
Die Sammelkampagnen zu bestimmten Anlässen, etwa für das Müttergenesungswerk am Muttertag oder für die Kriegsgräberfürsorge am Volkstrauertag, treten dabei etwas in den Hintergrund.
Katastrophen
Neben einem konkreten Anlass ist es auch das generelle Bedürfnis, bestimmte Aktionen zu unterstützen, dass zu Spenden an Organisationen führt. Hier steht die Unterstützung der Organisation im Vordergrund. Um Fehlleitungen von Spenden zu vermeiden, sollte man sich über die Organisationen genau informieren und insbesondere beachten, wie hoch der Anteil der weitergeleiteten Spenden und der Anteil der Verwaltungskosten sind. Dies kann in entsprechenden Veröffentlichungen nachgelesen werden, sodass man sich selbst ein Bild machen kann.